Handlung
Frank McGiure und Carl Hurley machen sich mit ihrem Höhlentaucherteam auf, die größte Höhle der Welt zu erforschen. Unter anderem zählt mehr oder weniger auch Franks Sohn Joshua zum Team, der jedoch wenig Respekt vor der Arbeit seines Vaters hat. Seit Jahren "schleift" Frank ihn jeden Sommer mit zu seinen Expeditionen, obwohl Josh selbst nur wenig Interessen an den Höhlen hat.
Als das Team die Esa'ala zu erforschen beginnt, kommt es zu einem gefährlichen Unwetter, welches nicht nur die Leitung zum restlichen Team außerhalb der Höhle kappt, sondern auch alle Taucher von der Außenwelt trennt und sie in der Tiefe einschließt. Verzweifelt müssen sie nun einen Ausweg aus dem Höhlenlabyrinth finden. Das wichtigste dabei ist der Zusammenhalt, der sich anfangs schwierig gestaltet, da Josh wenig Verständnis für die Handlungsweisen seines Vaters hat.
Doch das größte Problem sind nicht die Wasserfluten, die die Höhle zu überschwemmen drohen oder die nun nicht mehr vorhandene Verbindung zur Außenwelt. Vielmehr liegt die wahre Bedrohung darin, dass "die menschliche Panik ein Geier ist, der auf unserer Schulter sitzt" ...
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Meine Meinung
Als man mir den Film zum ersten Mal zeigen wollte und das auch noch mit den Worten "Also ... das ist halt ein Taucherfilm, aber ganz interessant", da dachte ich "Na super. Um gottes Willen, wieso soll ich mir sowas denn jetzt reinziehen?" :D Heute weiß ich, ich LIEBE diesen Film. In den letzten zwei Wochen habe ich ihn mir dreimal angesehen und ich muss sagen, ich bin nach wie vor begeistert. Der Regisseur Alister Grierson und der ausführende Produzent James Cameron liefern hier meiner Meinung nach einen unheimlich guten Unterwasser-Thriller mit super Besetzung und faszinierenden Bildern. Die visuelle Arbeit in diesem Film ist wirklich mehr als gelungen und ich bereue es sehr ihn letztes Jahr nicht als 3D Film im Kino gesehen zu haben.
Auch wenn mir der Inhalt erst sehr oberflächlich erschien, wurde mir schnell bewusst, wie tiefgründig (im wahrsten Sinne des Wortes :D) die Handlung ist. Nicht nur das Tauchen und Erforschen stehen im Vordergrund. Fast wichtiger ist zum Einen die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Frank und Josh, aber auch die menschliche Psyche, in die während des Films eingetaucht wird. Grierson gelingt dies in einer so interessanten, authentischen - manchmal auch schockierenden oder teils traurigen Art und Weise, dass "Sanctum" wirklich fesselnd und spannend ist, bis zur letzten Sekunde. Mir gefiel die Umsetzung wirklich sehr und echt gelungen war außerdem die Darstellung der einzelnen Charaktere, von denen ich einige schnell ins Herz geschlossen hatte.
Ich würde ihn mir auf jeden Fall immer wieder ansehen. Also wer ihn noch nicht kennt, ich schaue gern mit :D
Fazit
Ein gelunger "Thriller", der nach wahren Begebenheiten verfilmt wurde und mich von der ersten bis zur letzten Sekunde wirklich in seinen Bann gezogen hat. Sehr empfehlenswert!
Punkte
5 von 5
